Seeling Verlag

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Guido Rohm
Blut ist ein Fluss

ISBN: 978-3-938973-12-7
198 Seiten, 13 x 20 cm
Broschur
Preis: 12.- Euro (D)

Leseprobe

Verbrechen lohnt sich. Es fragt sich nur, für wen.

Verbrechen lohnt sich. Es fragt sich nur, für wen. Am Ufer eines Flusses findet man die Leiche eines Jungen: Das jüngste Opfer eines Serienmörders, der seit Monaten Angst verbreitet. Die örtliche Polizei ist überfordert, zumal sich der Polizeichef nicht nur mit diesen Morden herumschlagen muss, sondern auch mit seinem »Thronfolger« Martin Oliver. Wer steckt hinter den Morden? Und welche Rolle spielt Oliver, als eine weitere grausige Tat die Gegend erschüttert?

Verbrechen lohnt sich. Es fragt sich nur, für wen. Genau diese Frage stellt sich auch der amerikanische Krimiautor Tom Torn, der parallel zu diesen Ereignissen an seinem neuen Roman arbeitet. Denn alle – Verleger, Filmproduzenten, Leser etc. – haben nur eine einzige Forderung an ihn: Die Spirale der Gewalt weiter anzuziehen.

Und so entwickelt sich aus einer Geschichte, die anfängt wie ein ganz »normaler« Serienmörder-Krimi etwas vollkommen anderes ...


Der Autor
Guido Rohm wurde 1970 in Fulda geboren, wo er heute auch lebt und arbeitet. Er schreibt u.a. Buchrezensionen für verschiedene Onlinemagazine. Dabei entdeckte er auch den amerikanischen Kultautor Tom Torn für den deutschsprachigen Raum. Nach der Kurzgeschichtensammlung »Keine Spuren« legt er mit »Blut ist ein Fluss« seinen ersten Roman vor.


Stimmen
»... ein in der deutschen Krimilandschaft ungewöhnlicher Ton, interessant erzählt. Man mag mehr von Rohm lesen.«
Frank Göhre

»Ein ungewöhnlicher Kriminalroman, der den Lesern spannenden Lesegenuss und ein interessantes Spiel mit dem Genre beschert ... "Blut ist ein Fluss" ist alles andere als ein normaler oder gar typischer Krimi. Stattdessen fordert er seinen Leser heraus, sich auf sein Spiel einzulassen. Wer mag, kann allerhand Versatzstücke finden, man kann diesen Roman aber auch als Kommentar auf das Immergleiche vieler gut verkaufter Krimis lesen.«
Sonja Hartl/suite101.de/Januar 2011

»Aber wo wir schon einmal bei Originalität sind: Auch ihr begegnet man im deutschen Krimi des Jahres 2010 durchaus ... Guido Rohm wagt sich in Blut ist ein Fluss kühn an verschränkte Handlungsebenen und das Spiel mit Klischees und Krimiattitüden.«
Dieter Paul Rudolph/Krimi-Couch.de/Dezember 2010

»Mit dieser ungeheuren Konzentration auf das Wesentliche von Situationen, mit dieser gebündelten Sprachkraft schafft es Guido Rohm jede gefährliche Klippe von Länge und Langeweile zu umschiffen. Da ist nichts zu viel – und was noch schlimmer wäre: da ist nichts zu wenig.
Guido Rohm ist ein guter, ein großartiger Autor, und wenn er weiter schreibt mit dieser Stärke, dann wird er einer der großen deutschsprachigen Schriftsteller werden. Einer der einen Krimi schreiben kann und dabei kein Genrebuch abliefert, sondern Literatur, gute Literatur. Kaufen Sie sich das Buch. Und achten Sie auf den Autor. Man wird noch von ihm hören. Ach, was! Man muss noch von ihm hören. Die deutschsprachige Literatur braucht ihn.«
Leander Sukov/cultureglobe.de

»Ein genialer literarischer Schachzug ... ein gelungenes Romandebüt.«
Krimikiste/August 2010

»So entwickelt sich eine faszinierende Parallelhandlung – düstere Krimihandlung hier, finsteres Autorendasein dort – die einem minderbegabten Krimiautor leicht entgleiten könnte, bei Guido Rohm, der über ein außerordentliches Gespür für Zeit und Dramatik verfügt, jedoch bestens aufgehoben ist und auf allerfeinste Art verwoben wird.
„Blut ist ein Fluss“ ist einer der wenigen, gelungenen Meta-Kriminalromane, der in seiner ganzen Dunkelheit ein echter Lichtblick in dem tristen Allerlei der derzeitigen Produktion darstellt. Rohms Entdeckung von Tom Torn ist ein wertvoller Fund für jene deutschsprachige Kriminalliteratur, die mehr will, als albernes Regiogedöns oder nervtötendes Psycho-Geschwafel.«
Rezension auf Krimiblog.de/Juli 2010

»Noch tiefer in den Alptraum, wahrscheinlich wieder USA, aber in Wahrheit das reale Grauen in unseren Köpfen. Guido Rohm lädt in seinem Romanerstling Blut ist ein Fluss zu einer düsteren Reise durch die tiefste Provinz, wo ein jugendlicher Serienmörder und ein legitimer Nachfahre von Jim Thompsons Lou Ford (Marke: Psychopath mit Sheriffstern) eine öde, zerfallende Landschaft unsicher machen, irgendwo am Fluß, irgendwann vor dem großen Regen, irgendwie zwischen Alkoholismus und Wahnsinn. Und dieser deprimierend blutige Plot ist in Wahrheit (also im Buch) der des neuen Romans von Tom Torn, einem Noir-Krimi-Kultautor aus den Staaten, der selbst mit seinen Dämonen und tollwütigen Fans zu kämpfen hat. Man muß Rohm nicht nur für die Konsequenz bewundern, mit der er seine verschachtelten Welten und Realitätsebenen konstruiert, sondern auch für diese existentialistische Thriller-Phantasie selbst, die in manchen Momenten an den leider fast vergessenen Film Das Messer am Ufer erinnert. Geheimtipp der Saison, auf jeden Fall.«
Buchkultur #130, Juni/Juli 2010

»Introducing Tom Torn: Der US-amerikanische Krimikultautor Tom Torn dürfte bei uns bislang unbekannt sein. Sein deutscher Freund und Kollege Guido Rohm könnte das nun mit seinem Roman ›Blut ist ein Fluss‹ ändern. Der knallhart kurze Roman erzählt nicht nur die Geschichte von Tom, es beschreibt auch den Werdegang eines brutalen Serienmörders, basierend auf dem realen Fall von Richard Banner. En passant erzählt es auch viel über den Literaturbetrieb, diesseits und jenseits des großen Teichs. ›Vielleicht ist das Verbrechen der größte Wirtschaftszweig der Welt‹, heißt es gleich zu Beginn. Nach der Lektüre des Buches dürfte es da keine Zweifel mehr geben. DIE Leseempfehlung des Frühjahrs.«
Tagestipp auf krimiblog.de/April 2010

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