
Derek Nikitas
Scheiterhaufen
ISBN: 978-3-938973-11-0
365 Seiten, 14 x 21 cm
Broschur
Preis: 15.- Euro (D)
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Ausführliches Interview mit dem Autor auf krimi-couch.de
Drei Monate in Folge auf der KrimiWelt-Bestenliste: August, September und Oktober 2010
Volltreffer des Monats im Oktober 2010 auf der Krimi-Couch
Krimi des Monats September 2010 im Funkhaus Europa
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Das Buch
Luc ist ein rebellisches Mädchen und wird in einer Woche sechzehn. Doch ihre Jugend endet jäh, als sie mit ansehen muss, wie ihr Vater bei einem missglückten Raubüberfall erschossen wird.
Der Mörder kann fliehen, aber die Tat entfacht ein Inferno, das die Frauen zu verschlingen droht, die mit ihr in Berührung kommen: Eine Mutter, deren Leben zunehmend in Dunkelheit versinkt, eine schwangere Rockerbraut, die sich nach Schutz und Geborgenheit sehnt, eine zähe Polizistin, die von ihren eigenen Dämonen verfolgt wird, und Luc selbst, gefangen von der Gefahr und der Gewalt, die sie umgeben.
Der Autor
Derek Nikitas wurde in New Hampshire geboren und wuchs im Staate New York auf. An der University of North Carolina in Wilmingon machte seinen Master in Creative Writing. Er unterrichtet dieses Fach an der Eastern Kentucky University in Richmond.
Pressestimmen
Platz 3 auf der KrimiWelt-Bestenliste im August 2010!!!
Platz 8 der KrimiWelt-Bestenliste im September 2010!!!
Platz 7 der KrimiWeltBestenliste im Oktober 2010!!!
Volltreffer des Monats im Oktober 2010 auf der Krimi-Couch!!!
»Monroe County, New York: Lucias Leben wird nicht von der Lichtgöttin bestimmt, nach der sie genannt wurde. Als die Sechzehnjährige erlebt, wie ihr Vater erschossen wird, ist das erst der Anfang einer wilden, kriegerischen Jagd. Gewissheit, Sicherheit, Familie alles kaputt. Mitreißendes Debüt, tolle Entdeckung.«
Tobias Gohlis/KrimiWelt-Bestenliste
»Keine Serienmörder, keine Forensiker, kein Liebesgesülze nichts, was heutzutage en vogue ist, sondern einfach nur Spannung, Empathie und Atmosphäre das zeichnet Nikitas' Debüt aus. Was will man mehr?«
Jürgen Priester/Krimi-Couch
»Auf jeder Seite schiebt Derek Nikitas seine Protagonisten Lucia, eine ausgebrannte Polizistin und ein gewaltbereites Rockerpärchen, das seine Seele schon vor langer Zeit an den Teufel verkauft hat näher an den Rand eines Abgrunds aus Brutalität, Hoffnungslosigkeit und Niedertracht: neo-noir, bedrückend und finster.«
Kolja Mensing/Berliner Tagespiegel
»Nikitas hat in „Scheiterhaufen“ einen extrem finsteren und bösartigen Plot gezwirbelt, der bis zum Schluss voller Überraschungen steckt. Auch wenn das Spiel mit Licht und Dunkel grell gezeichnet ist, liegt der eigentliche Reiz dieses Buchs in der feinen Sprache. Geschickt und sinnfällig spielt Nikitas auf die nordische Mythen- und Sagenwelt des verstorbenen Vaters an. Er entwickelt daraus gewissermaßen einen Schutzzauber für seine junge Heldin. Dieser mythische Zaubermantel hilft ihr psychologisch völlig glaubhaft, ohne Schmu! , mit der Einsicht fertigzuwerden, dass es zwischen Gut und Böse nur einen fließenden Übergang gibt. Das wurde lange nicht mehr so mitreißend, eindrucksvoll und irrsinnig spannend erzählt.«
Tobias Gohlis/Buchjournal
»Mit diesem 2007 in den USA erschienenen Kriminalroman hat Derek Nikitas eines der vielversprechendsten Debüts der letzten Jahre geschrieben. Aus der Sicht dreier Frauen erzählend, entwickelt er einen komplexen Plot, der seine Heldin mit ihrem Punk-Outfit aus der Teenager-Welt in eine Wirklichkeit befördert, die ein David Lynch nicht verstörender hätte ausmalen können.
Die Perspektive Lucias wird durch die einer hochschwangeren Rockerbraut und einer desillusionierten Polizistin ergänzt. Während so die Abgründe der Story schonungslos ausgeleuchtet werden, beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit nach dem Vorbild der nordischen Götterdämmerung. Das ist ein Krimi, wie man ihn sich wünscht.«
Ulrich Baron/Die wichtigsten Bücher der Woche auf Spiegel Online
»Derek Nikitas hat einen berührenden Kriminalroman über eine Erwachsenwerdung geschrieben, wie man sie keinem Menschen wünscht. Gleichzeitig über die erschütternde Perspektivlosigkeit einer jungen Frau namens Tanya, die in gewalttätigen Bandenkreisen steckt »Scheiterhaufen« ist ein starker, von Sprachklischees freier Erstlingsroman.«
Sylvia Staude/Frankfurter Rundschau
»Düsteren Noir amalgamiert Derek Nikitas mit Elementen des uburbanen Familienthrillers zu einer Coming-of-age-Story der besonderen Art. Hauptfigur ist ein 15-jähriges Mädchen, das vom Autorücksitz miterleben muss, wie ihr am Steuer sitzender Vater erschossen wird. Was Nikitas in der Folge vor uns ausbreitet, ist die unglückliche Verkettung von Lebensumständen, die unterschiedlicher nicht sein könnten bis hin zur Konfrontation mit dem Bösen schlechthin in Gestalt einer wirklich üblen Bikergang. Binnen weniger Tage zerfallen für Lucia alle Gewissheiten einer behüteten Kindheit, und der anfangs im Punklook gegen die Welt der Erwachsenen aufbegehrende Teenager muss einen wahren Alptraum an Betrug, Enttäuschung und Grausamkeit durchstehen, um im Zeitraffer selbst erwachsen zu werden und so das nackte Leben zu retten.
„Scheiterhaufen“ ist ein erstaunlich reifes Debüt, dessen starken, meist weiblichen Charakteren der Leser bei ihrem Abstieg in die Hölle sehr nahe kommt. Dass die Handlung bis zum Schluss immer wieder durch neue Wendungen überrascht, ohne unglaubwürdig zu wirken, zeigt die Erfahrung des Autors mit der Produktion von Drehbüchern. Sollte Nikitas dieses Niveau in seinen nächsten Romanen halten, haben wir einen neuen Lieblingsautor.«
Ulrich Kroeger/Sonntagsjournal der Nordsee-Zeitung
»Derek Nikitas verbindet Elemente des Noir und des klassisch-amerikanischen Family-Thrillers zu einer Coming of Age-Geschichte, wie es sie bislang noch nicht zu lesen gab: Grausam, düster, radikal und dabei doch hoch poetisch, weil auf dem gekonnt inszenierten Schutthaufen des Splatters ein wahrhaftiges Bild des Abschiedsschmerzes entsteht, der einen beim Verlassen der Kindheit befällt.
Abgesehen davon ist „Scheiterhaufen“ auf eine überraschende Weise überraschend, atmosphärisch packend, veredelt mit einigen grandiosen Charakteren. Lustig, am Rande: Auch in der amerikanischen Kriminalliteratur gibt es jetzt einen Polizisten mit türkischem Migrationshintergrund.«
Ulrich Noller/Funkhaus Europa
»Derek Nikitas ist sicher ein Name, den man sich merken soll.«
Thomas Wörtche
Stimmen zur amerikanischen Ausgabe
Im Jahre 2008 in der Kategorie »Bester Debütroman« für den wichtigsten amerikanischen Krimipreis den Edgar nominiert.
»Eine herzzerreißende Coming-of-Age-Geschichte und ein packender psychologischer Thriller.« Booklist
»Dieses Buch verdient es, von so vielen Lesern entdeckt zu werden wie möglich.« San Francisco Chronicle
»Nikitas brillanter Erstling ist nicht nur eines der besten Genredebüts des Jahres, sondern eine der besten Veröffentlichungen überhaupt Punkt.« Chicago Tribune
»Derek schuldet mir eine schlaflose Nacht ... Ist dies wirklich ein Debüt? Einfach ein großartiges, wunderbares Buch.« Ken Bruen
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